Das Malspiel im Malort – 

freier Ausdruck in geschütztem Raum

Willkommen im Malort – einem besonderen Raum, der frei ist von Erwartungen, Bewertungen und Leistungsdruck. 

Hier steht nicht das Kunstwerk im Mittelpunkt, sondern der Mensch, der malt. 

Das Malspiel, entwickelt von Arno Stern, bietet Kindern und Erwachsenen die Möglichkeit, ganz bei sich zu sein und sich in einer wertfreien Atmosphäre auszudrücken.

Der Malort


Der Malort ist ein geschützter, stiller Raum – neutral gestaltet, ohne Ablenkung oder äußere Einflüsse. 

Hier entsteht eine Atmosphäre, in der Vertrauen, Konzentration und Selbstentfaltung möglich werden. 

Alles ist darauf ausgerichtet, den natürlichen Ausdruck – die sogenannte „Formulation“ – zu fördern: eine ursprüngliche, universelle Bildsprache, die tief aus dem Inneren kommt.




Das Malspiel

Im Malspiel steht die Freude des Prozesses im Vordergrund – es geht nicht darum, ein Bild für die Ausstellung, Bewertung oder Interpretation zu erschaffen.

Jeder malt für sich selbst, ohne Konkurrenz, Kritik oder Vergleich.

Es wird mit Pinsel und flüssiger Gouachefarbe auf senkrecht hängendem Papier gearbeitet.

Die Malenden bedienen sich an einem zentralen „Palettentisch“, auf dem die Farben und Pinsel bereitstehen.


    Der Malort- Dienende: Uwe 

    In unserem Malort werden die Kinder von Uwe begleitet, der in Paris von Arno Stern zum Malort-Dienenden ausgebildet wurde und zudem ein 5-jähriges Studium der Kunsttherapie abgeschlossen hat. 

    Mit seiner wertfreien und ressourcenorientierten Haltung sorgt er für Struktur, reicht Pinsel, mischt Farben- ohne zu bewerten und einzugreifen. 

    Er schafft den sicheren Rahmen, indem sich jeder frei entfalten kann. 

    Was ist ein Malort nach Arno Stern?

    Der Malort ist ein pädagogisches Konzept, das der französische Pädagoge und Maler Arno Stern in Paris entwickelt hat. Im Mittelpunkt steht nicht das fertige Kunstwerk, sondern der natürliche Ausdrucksprozess des Menschen – Stern nennt ihn die "Formulation". Der Malort bietet einen geschützten, reizarmen Raum, in dem Kinder und Erwachsene ohne Bewertung, Anleitung oder Konkurrenz malen können.

    Bei SIRKKA wird das Malort-Konzept von Uwe Schorp, ausgebildetem Kunsttherapeuten und Malort-Pädagogen, geleitet und in den pädagogischen Alltag integriert.

    Wie funktioniert das Malspiel im SIRKKA-Malort?

    Im SIRKKA-Malort arbeiten die Kinder mit Pinsel und flüssiger Gouachefarbe auf senkrecht hängendem Papier. Die Farben stehen zentral am Palettentisch bereit – die Kinder bedienen sich selbstständig. Es gibt keine Vorlage, kein Thema und keine Vorgabe. Jedes Kind malt für sich, in seinem eigenen Tempo, ohne Kommentar von außen.

    Häufig gestellte Fragen zum Malort

    Was unterscheidet den Malort von einem normalen Mal-Angebot in der Kita?

    Im klassischen Kita-Malen gibt es oft Vorlagen, Themen oder eine Bewertung ("Was soll das sein?"). Im Malort gibt es keine Erwartungen und keine Interpretationen. Das Kind malt ausschließlich für sich selbst – der Prozess zählt, nicht das Ergebnis.

    Ab welchem Alter können Kinder den Malort nutzen?

    Der Malort bei SIRKKA steht Krippen- und Elementarkindern offen – also Kindern ab ca. einem Jahr. Das Konzept ist entwicklungsunabhängig: Es gibt keine falsche Art zu malen.

    Welche pädagogische Wirkung hat der Malort?

    Studien und langjährige Erfahrungen mit dem Stern-Konzept zeigen, dass der regelmäßige Besuch des Malorts Konzentration, Selbstwahrnehmung und emotionale Selbstregulation stärkt. Kinder lernen, in ihrer eigenen Ausdruckssprache sicher zu werden.

    Ist der Malort bei SIRKKA auch für Eltern zugänglich?

    Ja – im Rahmen des Eltern-Kind-Cafés (montags und mittwochs von 14:30 bis 16:00 Uhr am Standort Eilbek) können auch Eltern das Malort-Angebot kennenlernen.